Externer Doktorand
Martin Lipsdorf ist Ingenieur und Entwickler mit einem Fokus auf Technologietransfer und nutzerzentrierte Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Seine Arbeit verbindet partizipative Technikgestaltung mit der Entwicklung maßgeschneiderter, langlebiger ("evergreen") digitaler Werkzeuge. Im Mittelpunkt steht der Grundsatz, Technologie stets bedarfsgerecht zur Unterstützung menschlicher Arbeits- und Entscheidungsprozesse einzusetzen. Dies umfasst die Konzeption agentenbasierter Architekturen für komplexe Entscheidungssituationen sowie den Aufbau digitaler Infrastrukturen, die sich organisch in historisch gewachsene Strukturen integrieren.
seit 2025: Externer Doktorand, Harding-Zentrum für Risikokompetenz. Entwicklung von DEONCAi, einer agentenbasierten Architektur zur partizipativen Entscheidungsfindung ("Shared Decision Making") für vulnerable Gruppen.
seit 2025: Lehrbeauftragter ("FutureSkills"), Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik, Hochschule Anhalt. Implementierung agentenbasierter KI-Trainingssysteme für praxisnahes Leadership-Training.
seit 2024: Mentoring und Begleitung der Digitalisierung ("Korn-zu-Brotlaib"), C.F. Rolle GmbH Mühle (gefördert durch SAB). Entwicklung und Implementierung verschlankter, lokalisierter Mini-Apps zur digitalen Prozessunterstützung des 170 Jahre alten Traditionsbetriebs.
seit 2024: Gastdozent für HACCP und Konservierungstechnik unter Einsatz von Gemini Gems, Gründungsinitiative SMILE, Universität Leipzig.
2024 bis 2025: Weiterbildung, Lebensmittelrechtsakademie in Marburg.
seit Mai 2010: Gründer der Laktasekampagne. Entwicklung, Herstellung und Versand eigener Präparate sowie Entwicklung digitaler Infrastrukturen und Betriebsprozesse auf Open-Source-Basis
2025: Master of Engineering Lebensmitteltechnologie (berufsbegleitend), Hochschule Anhalt.
2021: Bachelor of Arts Philosophie und Hochschulzertifikatsstudium Psychologie, Universität Leipzig.
Preise & Auszeichnungen
2023 und 2024: ekuIdeen-Preise (Auszeichnung der Landesregierung Sachsen). Prämiert wurden die Projekte „Esskulturen“ (QPS-konforme Lebensmittelstarter für regionale Hersteller von Fermenten) und „OatGuard“ (ein Verfahren zur Herstellung von Haferdrinks ohne UHT-Equipment).